In diesem Bereich führen wir Schließzylinder und Zylinderschlösser der führenden Hersteller in Europa.
In jedem Haushalt oder Einfamilienhaus werden Schließzylinder benötigt um Ihre
persönlichen Werte zu sichern.
Sie finden mechanische als auch elektronische Schließzylinder der Firmen:
Für welche Zylinderschlösser sie sich auch immer entscheiden wir beraten sie gern.
Die Unternehmen: IKON, DOM-Sicherheitstechnik und BKS beschäftigen sich
seit Anfang des vorigen Jahrhunderts mit der Herstellung von Zylinderschlössern und Schließanlagen.
Sollten die von Ihnen benötigten Maße oder Längen nicht in den Varianten verfügbar sein,
erstellen wir Ihnen natürlich gern ein spezielles Angebot für Ihre Schließanlage
ohne Aufpreis !!!
Sie erreichen uns unter :
Tel : 03493 / 3498362 Mail : d.hampel.74@web.de
Ein Schließzylinder ist der mittels eines Metallschlüssels zu betätigende Teil des Zylinderschlosses, und besteht meist aus einem Gehäuse und einem drehbaren Zylinderkern. Es gibt verschiedene Bauformen wie Profilzylinder, Rundzylinder, Ovalzylinder u.v.m. Halbzylinder sind nur von einer Seite schließbar, Doppelzylinder von beiden; Knaufzylinder sind auf einer Seite mit einem Türschlüssel, auf der anderen mit einem fest montierten drehbaren Knauf zu betätigen.
Das Patent wurde 1924 von Sylvester Wöhrle, einem Mitarbeiter der Hahn-AG für Optik und Mechanik in Ihringshausen bei Kassel, angemeldet. Die Hahn AG ist kurz darauf von der Goerz Aktien Gesellschaft Berlin übernommen worden und diese ging 1927/28 im Firmenkonsortium Zeiss Ikon auf. Unter dem Markennamen Zeiss Ikon wurde deshalb der Schließzylinder seit den späten 1920er Jahren weltweit bekannt.
Standardisiert werden die Schließzylinder in DIN EN 1303 "Schließzylinder für Schlösser" und DIN 18252 "Profilzylinder für Türschlösser".
Der Schließzylinder ist heutzutage das Kernstück der Sicherheit von Schloss und Tür. Der Key trägt mechanische (heute auch elektronische) Codierungen in Form von Einschnitten (und/oder Bohrmulden) und seines Profils.
Im Schließzylinder werden diese Codierungen abgetastet. Stimmt das Profil des Metallschlüssels und die Profilierung des Schließzylinders überein, kann der Schlüssel eingeführt werden. Passen außerdem die Einschnitte des Keys, ordnen sich die Stifte im Schließzylinder so, dass der Kern gedreht werden kann – es wird (auf-)geschlossen.
Schließzylinder müssen vor Abbrechen, Aufbohren, Herausziehen sowie sonstigen Angriffen geschützt sein. Gegen diese Überwindungsmethoden bieten Schließzylinder mit Aufbohrschutz, Kernziehsperre und Ziehschutz in hohem Maße Widerstand.
Durch die Montage eines einbruchhemmenden Türschilds bzw. Beschlag mit integriertem Ziehschutz kann ein Schließzylinder auch vor diesen Angriffsmethoden geschützt werden.
Als Aufsperrsicherheit bezeichnet man den Widerstand, den ein Schließzylinder gegen Öffnungsversuche mit Sperrwerkzeugen bietet. Allen Versuchen, Schließzylinder durch aufsperren zu überwinden, werden von den Herstellern eine Reihe von technischen Vorkehrungen, wie z. B. Hantelstifte, parazentrische Schlüsselprofile und zusätzliche Sperrelemente entgegengesetzt.
Eine recht neue Entwicklung sind mechatronische Schließzylinder, bei denen eine Batterie und Elektronik in „mechanischen“ Schlüsseln sind. Der Schlüssel für diese Schließzylinder hat eine elektrische Verbindung zum Türschloss und es erfolgt die Übermittlung von einem Code, um das Schloss freizugegeben.
Herkömmliche Schließzylinder lassen sich nicht drehen, wenn von der anderen Türseite ein Türschlüssel in gedrehter Position steckt. Daher werden besondere Schließzylinder unter Bezeichnungen wie „mit Not- und Gefahrenfunktion“, „mit Gefahreinrichtung“ oder „beidseitig schließbar“ angeboten, die sowohl ein unbeabsichtigtes Aussperren vermeiden wie auch die Notöffnung bei hilflosen Personen in der Wohnung gewährleisten. Es ist teilweise auch möglich, die Gefahröffnung nur auf Gefahrschlüssel zu beschränken.